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Eine neue Untersuchung enthüllt Aufhäng-Horror in Spanien

Eine neue von der WSPA durchgeführte Untersuchung hat die Art und Weise enthüllt, in der tausende von spanischen Windhunden (bekannt als Galgos) nach Ende der Hasenjagdsaison erhängt werden.

Remains of a hanging victim

Die Überreste eines Hundes, noch immer
mit der Schlinge um den Hals.

Die Ergebnisse der Untersuchung, welche in den spanischen Regionen Castilla y Leon und Castilla la Mancha im März diesen Jahres mit Hilfe der Spanischen Organisation Scooby (Sociedad Protector de Animales Scooby) durchgeführt wurde enthüllen allgemein gültige Beweise dafür, dass die uralte Tradition, Hunde aufzuhängen in Spanien bis zum heutigen Tag weiterlebt. Die WSPA schätzt, dass jährlich zehntausende von Galgos in den ländlichen Gebieten gezüchtet und getötet werden.

Die WSPA entdeckte tote Hunde mit Schlingen um ihre Hälse, die in oberflächlich gegrabene Gräber geworfen worden waren oder unter den Bäumen lagen, an denen sie erhängt wurden und auf einer Müllkippe ausserhalb des Dorfes Rueda in der Nähe von Tordesillas wurden die Ermittler mit der grauenvollen Ansicht eines toten Galgos, der von einer Weide hing, konfrontiert. Knochenüberreste von Galgos waren ebenso häufig aufzufinden wie Beweise vom Anzünden erhängter Hunde, wobei geschmolzene Schlingen von frischen Knochen hingen und Asche darunter den Boden bedeckte.

The lucky few

Die wenigen Geretteten werden ins
Tierheim gebracht.

WSPA erfuhr auch, dass Hunde, die schlechte Rennen liefen häufig sehr niedrig aufgehängt einen langsamen Tod erlitten, der als ‘Klavierspielen’ bekannt ist - bezugnehmend auf das verzweifelte Strampeln der Beine beim aussichtslosen Versuch, den Boden zu erreichen. Die, die erfolgreich gelaufen waren wurden hoch aufgehängt und starben so eines schnelleren Todes. Unerwünschte Galgos werden auch gesteinigt, so angebunden, dass sie verhungern, in Teichen ertränkt oder in Brunnen geworfen und angezündet.

Alistair Findlay, ein Ermittler der WSPA, sagte, “Es ist skandalös das Spanien, ein Land, das gegenwärtig den Vorsitz in der Europäischen Union hat, es zulässt, dass der beste Freund des Menschen dermassen grausam und gefühllos missbraucht wird. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, warum ein nationales Tierschutzgesetz in Spanien so dringend notwendig ist.”

Es ist am heutigen Tag in Andalusien und Extremadura, wo es keine Tierschutzgesetze gibt, nicht ungesetzlich, einen Hund durch Hängen zu töten. In Castilla y Leon muss ein Gesetz, nach dem eine Geldstrafe von 15.000 € (£ 39,540) auf das Hängen von Hunden steht, noch durchgesetzt werden.

A new life at Scooby

Die Hunde werden gründlich untersucht
und gut untergebracht.

Aber es gibt Hoffnung. Einige Hunde können vor diesem grausamen Tod gerettet werden und werden in dem im Jahr 2000 gegründeten Heim von Scooby aufgenommen. Fermin Pèrez ist verantwortlich und zusammen mit seinem Team bemüht er sich, die Hunde wieder gesund zu pflegen, sie zu kastrieren und ihnen ein neues Zuhause zu geben; “Wir brauchen mehr Unterstützung und öffentliches Bewußtsein dessen, was noch immer vor sich geht und wir müssen dem jetzt ein Ende setzen” sagt Fermin Pèrez.

Die WSPA hat an die spanischen Behörden geschrieben und an ihren Status als EU Mitglied appelliert, um endlich ein nationales Tierschutzgesetz zu schaffen, das solcherlei Grausamkeit ungesetzlich machen würde.

Die WSPA ruft zum Schreiben von Protestbriefen an den spanischen Präsidenten auf.

Fermin & WSPA

Sr. José Luis Rodríguez Zapatero
Spanischer Präsident:
Presidente del Gobierno
Palacio de la Moncloa
28071 Madrid
Spain

Email: jlrzapatero@presidencia.gob.es
Fax: 0034 913 900 217

Formulario escribir al Presidente

Landwirtschaftsminister:
Ministra de Agricultura
Excma Sa. Elena Espinosa Mangana
Paseo Infanta Isabel, 1
28014 Madrid

Fax: 91.4675854
Email: ministro@mapya.es
http://www.mapa.es/es/ministerio/pags/correo/correo.asp

Available Dogs Scooby Farm