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Die Scooby Farm

Und nun etwas über Gänse, Enten und andere Federn

Abgesehen von den Tieren mit Haaren haben wir auch eine Vielfalt mit Federn. Angefangen bei den Gänsen: die erste war Leticia. Sie wurde mir vor über 5 Jahren als Geschenk überreicht und sie ist unter Menschen großgeworden und bis vor kurzem kam sie, wenn sie gerufen wurde. Neuerdings mag sie nicht mehr und ich glaube, sie hat alles über ihr „menschliches“ Dasein vergessen.

Danach kamen eine Menge Gänse vom Zoo bei uns an und aus ihnen wurde eine sehr eng vereinte Familie, so dass es, wenn eine Gans ihre Eier gelegt hat, sehr schwierig ist in die Nähe davon zu kommen, da alle anderen kommen um diese zu verteidigten und ich kann Euch versichern, dass das Picken einer Gans sehr schmerzhaft sein kann. Ich habe diese Erfahrung am eigenen Körper gemacht, oder vielmehr an meinen Beinen! Sie essen absolut alles und sie bewegen sich zur gleichen Zeit, so dass sie sich gegenseitig verteidigen können und obwohl sie fliegen können, waren sie bisher so klug, nicht in einem der Hunde-Zwinger zu landen.

Auch Enten sind betroffen, viele davon aus Haushalten, wo typischerweise die Mutter ihrem Kind ein kleines Küken kauft, weil die schauen ja so niedlich aus. Und wenn sie dann größer werden, erkennen sie, dass dieses niedliche, nun erwachsene Ding große Mengen Kot hinterlässt, so dass sie sie nicht mehr im Haus haben wollen, weil sie denken, es ist dreckig, stinkig und unhygienisch.

Also kommen sie zu uns und bei ihrer Ankunft werden sie erst einmal von den anderen getrennt, um sie vor deren Attacken zu schützen, wir füttern sie und wenn sie bereit sind, lassen wir sie in das See-Gebiet, direkt neben ihren Artgenossen. Unglücklicherweise gibt es ein paar Männchen zu viel und wir mussten die Männchen und Weibchen trennen, weil die armen Weibchen keine Pause mehr hatten durch die unersättliche sexuelle Aufmerksamkeit, der sie ausgesetzt waren! Wer kann das schon sagen? Auf alle Fälle haben wir für das persönliche Wohlbefinden einen separaten Fleck für einige der Männchen, wo sie vollständige Abstinenz üben können. Und ich weiß nicht, wie sie es machen, aber jedes Jahr haben wir eine neue Gruppe von jungen Entlein, obwohl wir den Weibchen die Eier wegnehmen! Irgendwie gibt es immer eine, die zu schlau für uns ist und entkommt…

Neben den normalen Enten haben wir auch Französische Enten, zumindest werden sie so genannt, sie sind schwarz und weiß mit rotem Kopf uns Hals, und der größte Unterschied ist, dass sie überhaupt keine Geräusche machen, zumindest machen sie kein quak quak. Und zurzeit gibt es noch ca. 30-35 Enten von verschiedenen anderen Arten.

Um mit den gefiederten Arten fortzufahren, wir haben ebenso Hühner und Hähne, einige gefunden auf der Straße und einige aus Legebatterien gerettet. Sie sind wirklich nicht die intelligentesten Tiere, aber sie geben ihr bestes und legen ein Ei von Zeit zu Zeit, aber ich habe den Eindruck, dass sie nicht wissen, wie man brütet, da sie es nie vorher getan haben. Aber schließlich sind sie glücklich bis ans Lebensende und sie helfen uns zu demonstrieren, welche schlechte Behandlung sie in den Legebatterien erdulden mussten. Und wenn uns jemand besuchen kommt, können wir erklären, wie sie leben mussten und wie sie jetzt bei uns leben.

Für weitere Federn kommen wir zu den Tauben. Wir haben so etwas wie ein rudimentäres Taubenhaus, wo wir die Tauben unterbringen, die zu uns kommen und die armen Dinger sind alle verkrüppelt. Wenn ihnen nicht ein Flügel fehlt, dann kommen sie mit gebrochenen Flügeln oder Füßen. Es sind nur sechs und da wir nicht mehr wollen, nehmen wir ihnen die Eier weg, die sie die ganze Zeit legen. Wir holen sie ihnen weg und sie legen wieder neue, es geht immer so weiter und sie sind unermüdlich.

Und schließlich, in diesem Augenblick, man weiß nie, haben wir zwei Lady Fasane. Vermutlich eine geschützte Art, denn sie kommen aus dem Zoo in Fuengirola. Es ist schade, dass ein kein Pärchen ist, sonst hätten wir sie hier gezüchtet, und falls sie geschützt wären, hätten wir ein Projekt gestartet, indem wir in Gefangenschaft züchten, aber dann waren es doch zwei Weibchen und wir können nichts tun. Und die armen Dinger legen gelangweilt ihre Eier und immer wieder Eier.

Also, das ist es, was wir meinen, wenn wir von unseren gefiederten Freunden reden. Ich glaube, dass wir über 100 Tiere mit Flügeln hier haben und die ebenso ein wenig Eure Hilfe benötigen. Also mal sehen, ob ihr etwas übrig habt und all das Federvieh wird sehr dankbar darüber sein und alles akzeptieren.

Viele Grüße,

Fermín

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